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Zu Beginn des Jahres sagt die Stadtgemeinde Langenlois traditionell Danke für die großartige Vereinsarbeit in der Großgemeinde. Am 26. Februar 2026 fand in der Festhalle Zöbing der 46. Vereinsempfang statt. Zahlreiche Vereinsobleute sowie Vertreter:innen der Stadtpolitik, Stadtpfarrer Jacek Zelek, Direktorinnen der Langenloiser Schulen und weitere Gäste folgten der Einladung und verbrachten einen gemeinsamen Abend, der der Bedeutung des Ehrenamts gewidmet war.
Für die musikalische Begleitung und den Auftakt sorgten Schüler:innen der Mittelschule Langenlois. Unter der Leitung von Evelyn Unger und mit Begleitung von Irmgard Vesselsky am Keyboard gelang eine schwungvolle Einstimmung. Bürgermeister Harald LEOPOLD bedankte sich herzlich für den Gesang und begrüßte die anwesenden Obleute und die vielen Gäste.
Er sprach über die zentrale Rolle der Vereine für das gesellschaftliche Leben in der Stadt. Ehrenamtlich engagierte Menschen leisten Tag für Tag einen unschätzbaren Beitrag für das Miteinander. Besonders hob er die Jugendarbeit hervor. Vereine seien oft die erste Anlaufstelle für junge Menschen, um Anschluss zu finden und Gemeinschaft zu erleben. Gleichzeitig verwies er auf die Fördermöglichkeiten der Stadtgemeinde, die die Vereinsarbeit unterstützen.
Nach einem weiteren Musikstück sprach Gastreferentin Stefanie Gaupmann von der NÖ Dorf und Stadterneuerung über die Sichtbarkeit von Vereinen in sozialen Medien. Sie zeigte, wie und wofür unterschiedliche Online-Plattformen genutzt werden können, wie Veranstaltungen effektiv beworben werden und wie authentische Bilder mit echten Menschen und Geschehnissen aus dem Vereinsalltag Interesse wecken. Auch der sinnvolle Einsatz von Künstlicher Intelligenz zur Arbeitserleichterung wurde thematisiert. Abschließend stellte sie Unterstützungsangebote der Dorf- und Stadterneuerung im Bereich Öffentlichkeitsarbeit vor. In der modernen Zeit in der wir leben, konnte jeder Verein von diesem Vortrag profitieren.
Im Mittelpunkt des Abends stand heuer das Thema Inklusion. Wie bei jedem Vereinsempfang hatte auch heuer wieder ein Verein die Gelegenheit sich und seine Arbeit vorzustellen. In diesem Jahr wurde das Österreichische Jugendrotkreuz von Lena Schierer, Bezirksstellenleiter Lukas Hausdorf und Timeon Schwarzenberger in Kooperation mit Anita Zeilinger-Pferscher, Leiterin der PsychoSozialen Tagesstätte in Paudorf vorgestellt. In persönlichen Worten berichteten sie über gelebte Vielfalt im Verein, Zusammenarbeit mit Menschen mit Beeinträchtigung und darüber, wie bereichernd unterschiedliche Perspektiven für alle sein können. Besonders bewegend waren die Schilderungen von Timeon, der über seine Erfahrungen beim Jugendrotkreuz sprach und bereits zweimal sein erlerntes Wissen in konkreten Situationen anwenden und damit Menschen helfen konnte. Bildaufnahmen auf der Leinwand machten den Gästen deutlich, wie prägend und vielseitig diese Erfahrungen sind. Abschließend wurde noch aufgerufen, Inklusion nicht nur als Wort und Selbstverständlichkeit zu sehen, sondern diese in kleinen Schritten, Tag für Tag zu leben. Denn es sind die kleinen Dinge, die am Ende den Großen unterschied machen. Der Satz „Vereine sind Orte, an denen Beziehungen wachsen“ beendete den Vortrag und es gab großen Applaus von den Anwesenden.
Bürgermeister Harald LEOPOLD bedankte sich mit kleinen Geschenken für den berührenden Beitrag und würdigte die Arbeit aller Vereine. Es sei das Mindeste, einmal im Jahr für die wichtige Arbeit der Vereine Danke zu sagen. Auch den Schüler:innen der Mittelschule wurden für ihren Gesang mit Pizzagutscheinen gedankt.
Beim anschließenden Buffet, gestaltet vom Café und Wein, klang der Abend in angenehmer Atmosphäre und mit vielen guten Gesprächen aus.