Menü



Inhalt:

Eckl in Sommergalerie Zöbing

Franz Stanislaus und Eva Mrkvicka sind Künstler und Galeristen aus Leidenschaft. Das beweisen sie alljährlich mit ihrer "sommergalerie Zöbing". In der Dr. Hiesinger Straße 23 zeigt das Ehepaar in den Sommermonaten in ihrerm liebevoll eingerichteten "Kunststadl" jährlich fünf nicht kommerzielle Ausstellungen internationaler Künstler.
Als dritter Gast wurde der sympathische Münchner Künstler Emanuel Eckl eingeladen. Eine Woche verbrachte er bei den Mrkvickas, wo er auch kreativ war.
"Hoffentlich klappt's" war der Corona geschuldete Titel der Ausstellung, die am Samstag, dem 4. September 2021, eröffnet wurde.
Und es hat geklappt - Eckl präsentierte seine mitgebrachten Werke und zeigte auch jene, die in Zöbing entstanden sind. Der ausgebildete Holzbildhauer darf zu Recht stolz auf seine "geschnitzten Bilder" sein, die besonders gefielen. 

 

Wenn Kunst zum Lebensgefährten wird, dann ist man Künstler.
Und Künstler sind in der "sommergalerieZöbing" gut aufgehoben. Dort wird man sogar mit passendem Sommerflieder begrüßt :-)
Bei den Mrkvickas gedeiht aber nicht nur Kunst.
Bereits beim Eingang immer wieder ein Hingucker, die besondere Pflasterung.
Hausherr Franz Stanislav heißt die Gäste herzlich willkommen. Kommen Sie nur weiter...
Heute zeigen wir die Werke von Emanuel Eckl.
Aus gutem Holz geschnitzt: Emanuel Eckl ist 1982 in München geboren und war bereits 2015 hier in Zöbing als "artist in residence".
Kurze Vorstellung des Künstlers durch den Hausherrn: Nach der Lehre zum Holzbildhauer besuchte Emanuel Eckl die Münchner Akademie der bildeten Künste. 2010 Diplom und Meisterschüler bei Professor Günther Förg, von 2011 bis 2015 arbeitet er als dessen Assistent (Künstlerischer Mitarbeiter) erst bei Günther Förg, dann Klassenleitung mir Matthias Dornfeld. Er lebt und arbeitet in Pasing.
Das Bild ist ins Holz geschnitten. Das Abgebildete ist nicht das Verbliebene. Die Kraft des Schneidens, des Kerbens ist die Botschaft. Kraft kann auch in der feinsten Linie sein, im Auslaufen zur Unendlichkeit hin.
Es ist war ein Vorschlag der Familie Mrkvicka, die 2018 im Christoph Dürr-Verlag München verfertigten Holzdrucke Emanuel Eckls in seiner Ausstellung zum Abschluss seines Aufenthalts in Zöbing zu zeigen.
Er hat diesen Kunst-Urlaub in Zöbing genossen und gesteht: "Ich liebe diese Gegend, für mich ist das eine der schönsten Flecken auf der Welt."
Möglicherweise findet sich daher in diesem Holzschnitt sogar das Dach der Heiligensteinwarte wieder ;-)
Die Zöbinger Gäste können dieser Liebeserklärung durchaus etwas abgewinnen.
Und den Künstler freut es, dass sogar junges Publikum gekommen ist.
Kulturstadträtin Sonja Fragner bedankt sich namens der Stadtgemeinde Langenlois beim Ehepaar Mrkvicka sehr herzlich für den unermüdlichen Einsatz in der Kunst und für die monatlichen sehenswerten Präsentationen.
Dieses Werk ist vorige Woche in Zöbing entstanden.
"Mama, das Bild schaut aus wie bei uns im Garten Richtung Kamp."
Der Künstler bestätigt den Gästen: "Man muss seine eigenen Bilder schon mögen, bevor man sie anderen zeigt. Und man muss vor allem Freude bei der Arbeit haben."
Auch Franz Stanislaus Mrkvicka hat Freude an seiner Arbeit: "Soweit meine Erinnerung in die Kindheit zurückreicht, waren Stift und Farben meine Begleiter." Das beweist sein Bilderdepot und sein Atelier.
Interessant ist für den Künstler, was bei den Menschen passiert, wenn sie seine Bilder betrachten.
"Kalmuck" fällt einem ein, wenn man dieses in Brauntönen gehaltene Bild betrachtet. Und dann wird dem Künstler erklärt, was es mit diesem besonderen Stoff auf sich hat. Spätestens jetzt will er so einen traditionellen Janker :-)
Zwei Bilder sind in diesen künstlerischen Tagen auch gemeinsam entstanden. Beide hatten Spaß daran, im Treppenhaus spontan eine Gemeinschaftsarbeit zu erfinden.
Malen im Duett!
Auch ein gutes "G'spann"! Unverkennbar: Vater und Sohn!
Möglicherweise ist das der "Herr Kolrabi", der keinen Kohlrabi, sondern nur Bohnen und Erbsen mag :-)
Man findet im Obergeschoß diese Lehre...
... sie ist möglicherweise auch in diesem Werk erkennbar. Heißt ja nicht umsonst in einem deutschen Sprichwort: "Kunst und Lehre gibt Gunst und Ehre."
Ganz besonders wichtig ist den Galeristen die Umkehr des „Illustrationsgedanken“ in Zeitfluchten über Wortbilder und Bildwörter.
Verwandte und Freunde aus Emanuel Eckls Umkreis stellten den Schwarz-weiß-Blättern Gedichte der Weltliteratur zur Seite.
Zöbing und Langenlois hat auf alle Fälle Freude an diesem sympathischen Künstler und den Galeristen. Zu sehen sind diese Werke noch bis 14. September 2021.


Mehr Infos zur "sommergalerieZöbing": http://www.kunst-mrkvicka.de/

Fotos: Ulli Paur


STADTGEMEINDE LANGENLOIS
Rathausstraße 2
3550 Langenlois
Telefon: +43 2734 2101
Fax: +43 2734 2101 39
E-mail: stadtgemeinde(at)langenlois.gv.at
Homepage: www.langenlois.gv.at

Parteienverkehr:
Montag bis Freitag von 7.30 bis 12 Uhr
Dienstag von 13 bis 18.30 Uhr

Bürgerservicestelle:
Montag, Mittwoch, Donnerstag von 7 bis 16 Uhr
Dienstag von 7 Uhr bis 18.30 Uhr
Freitag von 7 bis 12 Uhr

Zur Navigationsleiste (ALT+7)